Zentrum für Integrierte Arbeitsmarktprojekte (ZIP)

An wen richtet sich dieses Angebot?

Eine Beschäftigung im Rahmen der sogenannten ZIP-Projekte kommt für langzeitarbeitslose Menschen in Frage, die über eine verhältnismäßig große Arbeitsmarktnähe verfügen, sowohl hinsichtlich ihrer fachlichen Fähigkeiten als auch in Bezug auf persönliche Schlüsselkompetenzen.

Was sind ZIP-Projekte?

Bei ZIP-Projekten handelt es sich um praktische Baumaßnahmen, in die neben der ABEG auch Unternehmen des ersten Arbeitsmarktes eingebunden sind. Insbesondere gehören hierzu Projekte, die im Rahmen der Programme „Essener Konsens“ sowie „Essen.Neue Wege zum Wasser“ durchgeführt werden:

  • Der Essener Konsensist ein erfolgreiches Netzwerk zur Förderung von Arbeitsmarktprojekten von Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Verwaltung, Bildungsträgern und weiteren Institutionen unter der Leitung des Oberbürgermeisters der Stadt Essen. Seit mehr als zwanzig Jahren arbeiten die o. g. Partner  projektbezogen zusammenarbeiten, um mit sinnvoll geplanten Maßnahmen zur Beschäftigung und Qualifizierung auch die Lebens- und Standortqualität in der Stadt Essen zu erhöhen.

 

  • Das ProjektEssen.Neue Wege zum Wasser, ebenfalls ein  Projekt des Essener Konsens, umfasst als „Beschäftigungsprogramm zur Förderung und Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen“ viele Einzelprojekte entlang der Essener Fließgewässer sowie der Vernetzung von Grünflächen und Parks in Essen mit vielen neuen Radwegetrassen.

Welche Vorteile bietet eine Teilnahme an ZIP-Projekten?

Die Vorteile einer Tätigkeit im Rahmen dieser Projekte liegen auf der Hand: Unter realen Arbeitsbedingungen können Teilnehmer/-innen das Erlernte täglich einüben und in neuen Gebieten erproben. Im Arbeitsprozess erfolgt das Lernen erfahrungsgemäß besonders nachhaltig, eine selbstständige Arbeitsweise wird gefördert. Die Leistung eines eigenen Beitrags zur Stadtentwicklung wirkt sich zudem sehr positiv auf Motivation und Engagement der Teilnehmer/-innen aus. Parallel stehen den Teilnehmer(inne)n in ZIP-Projekten ebenfalls gezielte unterstützende Hilfeleistungen durch sozialpädagogische Fachkräfte der ABEG zur Verfügung.

Welche Zugangsvoraussetzungen gibt es?

Die Anforderungen an die Teilnehmer-/innen sind aufgrund der anspruchsvollen Tätigkeiten höher als in der sonstigen Gemeinwohlarbeit. Vorausgesetzt werden dem Einsatzbereich entsprechende grundlegende fachliche Fertigkeiten sowie persönliche Kompetenzen wie Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit o.ä.

Wie wird die Teilnahme ermöglicht?

Die Zuweisung erfolgt durch die betreuende Beratungsfachkraft des JobCenters. Zudem hängen die Einsatzmöglichkeiten von der Existenz und den Erfordernissen konkreter Projekte ab.

Wie sind die zeitlichen Rahmenbedingungen?

Der Einsatzzeitraum ist z. Zt. auf insgesamt 9 Monate ausgerichtet. Die Wochenarbeitszeit für die Teilnehmer/-innen beträgt zwischen 15 und bis zu 30 Stunden. Die individuelle Beschäftigungszeit wird durch die die Beratungsfachkraft des Kostenträgers festgelegt. Die konkrete Einteilung der Arbeitszeit erfolgt einsatz- und teilnehmerbezogen. 

Ihre Ansprechpartnerin
 

Bereichsleitung
Doris Walencki
Tel.: 0201 88 722 93
Fax: 0201 88 722-99