Flüchtlingsintegrationsmaßnahme

An wen richtet sich dieses Angebot?

Während der Wartezeit bis zu einer endgültigen Entscheidung über ihre Anerkennung in Deutschland können die Betroffenen in der Regel keine reguläre Beschäftigung aufnehmen.

Um diesen Zeitraum sinnvoll zu überbrücken, bieten wir für diesen Personenkreis gemeinwohlorientierte Beschäftigungsmöglichkeiten an.

Die Zuweisung in diese Maßnahme erfolgt durch das Amt für Soziales & Wohnen Essen.

 

Was sind die Ziele?

Unser Angebot bietet die Chance,

  • eine sinnstiftende Beschäftigung auszuüben,
  • sich am Arbeitsmarkt zu orientieren,
  • sich persönlich zu stabilisieren,
  • Sprachkenntnisse zu erwerben,
  • das Berufs- und gesellschaftliche Leben in Deutschland kennenzulernen.

Die erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse können für die weitere Arbeitsmarktintegration genutzt werden.

Teilnehmer/-innen erhalten 0,80 €/Std. Mehraufwandsentschädigung.

 

Was beinhaltet das Angebot?

Die Teilnehmer/-innen übernehmen in Gruppen vorwiegend körperlich leichte Tätigkeiten ohne Maschineneinsatz. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Arbeiten werden ohne Zeit- und Termindruck durchgeführt.

Mögliche Einsatzbereiche sind:

  • Kehren
  • Pflegearbeiten von Bürgersteigen, Flächen, Plätzen etc. (z.B. Beseitigung von Moos)
  • Pflegen von Grünbereichen
  • Sammeln von Müll und Papier sowie die Zuführung zur Entsorgung
  • Aufräumarbeiten in öffentlichen Parkanlagen

Die ABEG stellt die erforderliche Schutz- und Arbeitskleidung zur Verfügung (z. B. Sicherheitsschuhe, Arbeitshose). Die Tätigkeiten werden in der Regel im Umkreis der jeweiligen Unterkunft durchgeführt.

Die Gruppen werden durch Anleiter/-innen mit Sprachkenntnissen (z.B. Arabisch, Englisch) geführt.

 

Wie sind die zeitlichen Rahmenbedingungen?

Die individuelle Teilnahmedauer beträgt bis zu sechs Monate bei einem Umfang von bis zu 30 Wochenstunden.

Wird dem Asylantrag während der Teilnahmedauer stattgegeben, kann die Maßnahme bis zum Ende ihrer Laufzeit fortgesetzt werden, sofern keine anderen Integrationsmaßnahmen geplant sind und der Teilnehmende, die ABEG und das JobCenter der Fortsetzung zustimmen.

 

Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gern!

 

Ihre Ansprechpartnerin

Susanne Neugebauer
Abteilungsleitung
Tel.: 0201 88722-81
Fax: 0201 88722-99